Publizistisches

Papst Franziskus im Clinch

Es wird immer deutlicher, dass in der Kurie Papst Franziskus auch auf Ablehnung stösst, die zuweilen in scharfen Worten formuliert wird. Diese Auseinandersetzung wirkt sich möglicherweise auch auf die Bischofssynode aus. Mit Recht sind viele gespannt darauf, was im Schlussdokument zu lesen sein wird.

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Thelogischer Tipp

Gesammelte Beitrage aus den Jahren 2010 bis 2014.

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Debatte zum Islam

Monatstext Februar/März 2015

Die Pariser Terroranschläge haben auch in unserer Region zu einer heftigen Debatte geführt. In dieser Debatte, in der es auch um die öffentliche Anerkennung der Muslime geht, gibt es einiges klar zu stellen.

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Männer und Depression

Auf Grund einer eignenen länger andauernden depressiven Erkrankungen und der dabei gemachten Erfahrungen mit mir selbst und mit Mitpatienten versuche ich einige, nicht wissenschaftlich belegte und in Studien erhärtete Bebachtungen zur Form der männlichen Depression und des Umgangs von Männern mit ihren Depressionen vorzulegen. Meine eigenen Erfahrungen habe ich in einem längeren Bericht „Masken des Männlichen, die Geschichte einer Depression“, Fribourg 2006 veröffentlicht. 

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Wüstengängig werden

Das Leben läuft mir nicht immer gleich von der Hand. Es gibt Tage, da würde ich mich am liebsten verkriechen, irgendwo ruhig auf einem Stein sitzen wollen, nichts tun, nichts entscheiden, nichts planen. Nicht einmal innehalten, oder einfach so schön dasein möchte ich da. Gleichsam nicht mehr dasein, möchte ich dann. Nichts wollen, nichts wollen müssen, kein Ziel haben, keine Aufgabe. Vermutlich ist dies die Sehnsucht nach dem Zustand, in dem ich als Baby war. Da wurde mir alles gereicht, was ich brauchte.  Da hatte ich vermutlich noch gar keine Sehnsucht, weil ich ja alles bekam, was ich brauchte. Da war ich wohl rund herum in mir und mit mir zufrieden. Vielleicht ist dieser Wunsch auch eine Reaktion auf die Erfahrung, dass das Leben anstrengend sein kann und aufreibend. Wenn ich mir Zie¬le stecke, wenn ich mich engagiere und etwas erreichen will, dann beflügelt das, spornt an und wirkt als Triebkraft. Aber da kommt  dann immer auch Widerstand auf. Noch im kleinsten Engagement werden Reibungsflächen spürbar. Engagement verbraucht auch, die Orientierung an Zielen bindet Kräfte. Wäre alles nicht viel einfacher, wenn ich mich vom Leben einfach treiben liesse? Wäre es nicht bequemer, mich mit weniger zufrieden zu geben? Irgendwie doch auch faszinierend so als grosses Baby zu leben, umsorgt, gepflegt und geborgen! Irgendwie doch auch anziehend so als Konsument zu leben und das Leben auf das zu reduzieren, was sich konsumieren lässt und was mir leicht zur Verfügung steht. O sancta Schlaraffia!

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